Wuppertaler Rotkreuzschwestern erhalten Altenhilfepreis 2013

By on 25. April 2013

Berlin, 25.04.2013 (DRK – PM)

Heute wurde in Berlin der Altenhilfepreis des DRK (Deutsches Rotes Kreuz) verliehen. Sonata Freifrau Schenk zu Schweinsberg (DRK-Vizepräsidentin) den ersten Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, an Vertreterinnen des Dienstes Rotkreuzschwestern mobil der DRK Schwesternschaft Wuppertal. Dr. Hermann Kues (Staatssekretär im Bundesfamilienministerium) hielt die Laudatio.

Jury-Vorsitzende und DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg sagt: „Wir wollen mit dem Altenhilfepreis des DRK Orientierungsmarken in der Deutschen Altenhilfe setzen. Der Preis wird bewusst für alle gemeinnützigen Träger ausgelobt, um herausragende Projekte sichtbar und als Vorbilder bekannt zu machen.“ Gesucht wurden für den diesjährigen Preis Projekte, die das gesamte Lebensumfeld älterer Menschen vorbildlich gestalten.

1. Preis: „Einfach näher – rotkreuzschwestern mobil“, DRK-Schwesternschaft Wuppertal
„Wohnen im Stadtteil mit der DRK-Schwester Tür an Tür“ – so heißt das prämierte Projekt im Untertitel. In Wuppertaler Wohngebieten mit hoher Siedlungsdichte wurden „Pflegestandorte“ eingerichtet, von denen aus die Rotkreuzschwestern zu Fuß zu ihren Patienten gehen – wie früher die Gemeindeschwestern. Die Pflegestandorte grenzen immer an einen Nachbarschaftstreff, so dass die Schwestern die Menschen nicht nur bei ihren Hausbesuchen, sondern auch im Alltag unterwegs treffen. So lassen sich viele Alltagsprobleme unbürokratisch lösen. Wer Fragen zu Pflege und Betreuung hat, intensive Betreuung oder Hilfe im Alltag braucht, findet hier rund um die Uhr kompetente Unterstützung. Die Jury lobte das Konzept als „überzeugende Alternative zum Betreuten Wohnen“, in dem statt häufig wechselnder Pflegekräfte „stetige Vertrauenspersonen im Quartier“ geboten werden. Weitere Infos unter www.rotkreuzschwestern-mobil.de.

2. Preis: „Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen“, Caritas Köln und Diakonisches Werk Köln
Das Projekt vernetzt Menschen, die sich ehrenamtlich in der Nachbarschaft und im Stadtteil engagieren wollen, mit Menschen, die sich Hilfe wünschen und brauchen. So werden Besuche oder Begleitung beim Einkaufen ermöglicht –  und der Isolation und Vereinsamung von Menschen entgegengewirkt. Weitere Infos unter www.koelschhaetz.de.

3. Preis: „Häusliche Unterstützung für Alzheimer- und Demenzpatienten“, HUFAD Rheingau
Im Projekt werden Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen durch haupt- und ehrenamtliche Kräfte entlastet und die entsprechenden Patienten auch betreut. Dadurch wird der pflegende Angehörige gestärkt –  und eine stationäre Unterbringung kann häufig hinausgezögert oder sogar ganz vermieden werden. Weitere Infos unter www.oestrich-winkel.de/buerger/sozialstation.htm.

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Der DRK-Altenhilfepreis wird seit 2007 alle zwei Jahre verliehen. Weitere Informationen unter www.altenhilfepreisdesdrk.de.

 

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