THW im Hochwassereinsatz

By on 2. Juni 2013
THW Sandsackverbau

01.06.2013 (THW)

Regen und Hochwasser statt Sonne. Rund 900 THW-Kräfte kämpfen gegen die Wassermassen bei weiterhin angespannter Hochwasserlage.

Nach starken Regenfällen in den vergangenen Tagen haben die THW Einsatzkräfte besonders in Bayern alle Hände voll zu tun. Die Region Franken ist nach Angaben des THW besonders betroffen. Das Kanalsystem in Bamberg war nicht mehr in der Lage, die anfallenden Wassermassen aufzunehmen, so dass das THW die abpumpen musste.

Das THW unterstütz die Feuerwehr in den Landkreisen Ansbach und Forchheim, Hassberge und Neustadt (Aisch), besonders bei Transport und Verbau von Sandsäcken.

Im bayerischen Sömmersdorf sichern THW-Kräfte einen Hang infolge eines Erdrutsches.

Auch in Baden-Württemberg befüllten, transportierten und verbauten THW-Helfer bereits ab Samstag Sandsäcke. Darüber hinaus sind sie mit Hochleistungspumpen im Einsatz.

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Die angespannte Hochwasserlage hält auch in Sachsen und Thüringen an. Dort pumpen die THW-Helfer und Helferinnen Keller leer, errichten Wasserschutzwände und unterstützen bei Dammsicherungsarbeiten.

Deutschlandweit stehen die THW-Einsatzkräfte in 668 Ortsverbänden bereit. Ausgestattet mit Hochleistungspumpen befördern sie Wasser und Schlamm aus Kellern. Treten Flüsse oder Bäche infolge von Starkregen über die Ufer, errichten sie beispielsweise auch Stege und Schutzwände.

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Beitragsbild: THW

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