Teure Freunde

By on 25. September 2013

Tierhalter sollten nicht an der falschen Stelle sparen

(djd). Sich ein Tier anzuschaffen, ist das eine. Es Jahr für Jahr zu finanzieren, etwas ganz anderes. Wer über die Anschaffung eines Pferds nachdenkt, der betrachtet sein Vorhaben meist auch einmal von der finanziellen Seite. Schließlich stehen Pferde schon aufgrund ihrer Größe im Ruf, teuer im Unterhalt zu sein.

Stall, Tierarzt, Hufschmied

Tatsächlich müssen allein für die Unterbringung eines Pferds – samt Heu, Stroh, Hafer und eventuell sogar fürs Ausmisten – zwischen 100 und 300 Euro monatlich aufgebracht werden. Der Hufschmied bekommt ebenfalls bis zu 400 Euro im Jahr. Für zwei Impfungen und vier Wurmkuren pro Jahr sind Besitzer schnell noch einmal mit gut 200 Euro dabei. Das sind im Mittel 3.000 Euro jährlich.

Unberechenbar sind die Kosten für den Tierarzt. Ist das Pferd krank oder hatte es einen Unfall, kann es teuer werden. Daher empfiehlt sich eine Krankenversicherung für Pferde. Sie ist ab 47,45 pro Monat und Pferd zu haben. Genauso wichtig ist die Tierhalterhaftpflichtversicherung, die – mit 150 Euro Selbstbeteiligung – bereits für 5,57 Euro pro Monat für das erste Pferd abgeschlossen werden kann. Mehr Informationen gibt es beispielsweise unter http://www.tierversicherung.biz im Internet.

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So ist der Hund gut versorgt

Auch vor der Anschaffung eines Hundes lohnt sich eine Überschlagsrechnung. Ein mittelgroßer Hund kann je nach Anspruch Futterkosten zwischen 50 und 100 Euro im Monat verursachen. Hinzu kommt – und das ist eine Besonderheit bei Hunden – die Hundesteuer, die je nach Wohnort bis über 130 Euro betragen kann. Für Listenhunde ist die Hundesteuer oft viel höher.

Auch bei Hunden gibt eine Hundekrankenversicherung ab 28,90 Euro pro Monat für den ersten Hund Sicherheit. Elementar ist beim Hund ebenfalls die Tierhalterhaftpflicht. Die gibt es für den ersten Hund ohne Selbstbeteiligung ab 5,65 Euro pro Monat. Haftpflichtschäden sind für Hundehalter ein erhebliches Risiko. Selbst ein gutmütiges Tier kann hohe Sach- und Personenschäden verursachen.

So teuer sind Miez und Maunz (djd). Katzen haben aus der Kostenperspektive den Vorteil, dass ihre Halter im Gegensatz zu Hunden keine Steuern für sie zahlen müssen. Auch in Sachen Haftpflicht sind sie kostengünstig, weil man für sie keine eigenständige Versicherung abschließen muss. Verursachen sie einen Schaden, wird dieser vom Grundsatz her von der Privathaftpflicht abgedeckt. Eine Katzenkrankenversicherung kann im Krankheitsfall vor hohen Kosten schützen und schon ab 17,09 Euro pro Monat für die erste Katze abgeschlossen werden. Mehr Informationen gibt es unter http://www.tierversicherung.biz im Internet.

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