Perfekte Wiederverwertung

By on 4. Juni 2014

Kupfer bleibt Kupfer – egal wie oft es neu verarbeitet wird

(djd). Moderne Kunststoffe können eine ganze Menge, doch eine Schwäche ist ihnen gemeinsam: Ihre Recyclingfähigkeit ist sehr begrenzt. Mit jeder Stufe der Wiederverwertung sinkt die Qualität deutlich, so dass bereits nach mehreren Verarbeitungsstufen nur noch eine thermische Verwertung, also Verbrennung etwa zur Strom- oder Wärmegewinnung möglich ist. Anders sieht es mit einem Metall aus, das die Menschheit schon seit den Anfängen ihrer Zivilisation nutzt und das heute gefragter ist denn je.

Kupfer kennt keine Qualitätsverluste bei der Wiederverwertung

Kupfer ist heute in den unterschiedlichsten Bereichen zu finden, und es werden immer mehr. Dennoch ist auf längere Sicht kein Ressourcen-Engpass zu befürchten. Das liegt vor allem an der ausgezeichneten Wiederverwertbarkeit. Das rote Metall lässt sich zu fast 100 Prozent ohne Qualitätsverluste und beliebig oft recyceln. Selbst aus Legierungen wie Rotguss oder Messing oder aus Verbundwerkstoffen wie kupferkaschierten Kunststoffplatinen kann es sortenrein zurückgewonnen werden.

Im Unterschied zu anderen Werkstoffen kennt Kupfer also kein „Down-Cycling“, wiederverwertetes Kupfer kann stattdessen ohne jede Einschränkung in jedem denkbaren Bereich eingesetzt werden. Bereits heute stammen etwa 50 Prozent des Kupfers, das Deutschland verarbeitet, aus dem Recycling. Der Wertstoffhof kann demzufolge als größte Kupfermine des Landes bezeichnet werden. Unter http://www.copperalliance.de gibt es weitere Informationen zum Recycling und den Einsatzbereichen von Kupfer.

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Kupfer-Recycling als wichtiger Faktor für Zukunftstechniken

Dass Kupfer nicht knapp zu werden droht, ist auch wichtig für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen. Energietechniken wie Wind- und Wasserkraft, die Elektromobilität, der öffentliche Schienenverkehr und nicht zuletzt die boomende Elektronik für die mobile Kommunikation sind auf Kupfer angewiesen. Auch beim Stromtransport und in vielen Bereichen der Haustechnik spielt Kupfer eine entscheidende Rolle.

Kupfervorräte sind sicher (djd). Kupfer wurde schon lange recycelt, bevor dieser Begriff in aller Munde war. Das lag ganz einfach daran, dass Kupfer aus nicht mehr benötigten Anwendungen zum Wegwerfen einfach viel zu schade war. Schließlich wusste man schon früher, dass die Wiederverarbeitung von Kupfer mit weniger Energieaufwand und Kosten verbunden ist als die Neugewinnung aus Kupfererzen. Es gibt aber auch noch genügend Kupfervorräte: Mehr als 680 Millionen Tonnen Kupferreserven warten derzeit noch darauf, abgebaut zu werden – und die Zahl wird weiter steigen. Die Gesamtmenge von Kupfer in Lagerstätten über 3,3 Kilometer, der für die Zukunft wahrscheinlichen Abbaugrenze, wird heute sogar auf 300.000 Millionen Tonnen geschätzt. Unter http://www.copperalliance.de gibt es mehr Wissenswertes zum roten Metall.

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