Delfinpatenschaft ins Osternest

By on 25. April 2014

(pur). Patenschaften für 35 individuell identifizierte Delfine aus 4 verschiedenen Küstenregionen und 3 Kontinenten bietet die Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD e.V.) an. Eine Patenschaft für einen Delfin als Alternative zum Schoko-Osterhasen kann man zwar nicht essen, sie ist aber eine ungewöhnliche Überraschung, bereitet viel Freude und ist ein Geschenk, mit dem man Gutes tut.

Obwohl sie einen für den Menschen eher schwierig zu erkundenden Lebensraum bewohnen und sich innerhalb einer Art sehr ähnlich sehen, können einzelne Delfine tatsächlich gut auseinandergehalten werden. Und zwar an ihrer Rückenfinne, die aufgrund von Form und Markierungen so einzigartig ist wie der Fingerabdruck beim Menschen. Die Finnen werden fotografiert und katalogisiert und ermöglichen es den Wissenschaftlern, Einblicke in das Leben dieser intelligenten Meeressäuger zu bekommen. Die so gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für Schutzmaßnahmen.

Diese sind dringend nötig. Während das Leben des peruanischen Delfinweibchens „Maja“ und ihrer Familie durch Dynamitfischerei und Lebensraumzerstörung gefährdet ist, kämpfen der Große Tümmler „Munja“ und seine Artgenossen in Kroatien als letzte Überlebende der einst so zahlreichen Adria-Tümmler gegen den Beifang-Tod im Fischernetz und andere menschengemachte Gefahren.

Mit der Übernahme einer symbolischen Delfin-Patenschaft leistet man einen konkreten Beitrag zum Artenschutz, denn sämtliche Einnahmen fließen in Schutzprojekte für die Patendelfine.

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